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5. Clusterkonferenz „Zukunft der Pflege“

Am 21. und 22. September 2022 fand die fünfte Clusterkonferenz „Zukunft der Pflege“ erstmals nach drei Jahren wieder in einem Präsenzformat statt.

Ausgeschrieben durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), wurde das Cluster „Zukunft der Pflege“ 2018 ins Leben gerufen. Dazu wurde ein Pflegeinnovationszentrum und vier Pflegepraxiszentren (PPZ) zusammengeführt: Pflegepraxis, Forschung und Wirtschaft arbeiten hier gemeinsam an neuen Produkten mit dem Ziel den Pflegealltag und die Versorgungsqualität in Deutschland zu erleichtern und zu verbessern.

Im Pflegepraxiszentrum Freiburg werden im Pflegesetting Krankenhaus innovative Pflegetechnologien erprobt und evaluiert. Thematische Schwerpunkte sind die Reduktion der Lärmbelastung auf Intensivstationen, Dekubitusprophylaxe und die pflegerische Betreuung von Menschen mit kognitiven Einschränkungen.

Das Institut für Mensch, Technik und Teilhabe (IMTT) der Hochschule Furtwangen ist bei diesem zukunftsweisenden Projekt von Anfang an dabei und unterstützt als Partner bei der Planung, Durchführung, und Evaluation; somit in allen Phasen der einzelnen Teilstudien (hier geht es zur Projektbeschreibung)

Rotierend veranstaltet jedes PPZ einmal im Jahr eine Konferenz, um einerseits die Ergebnisse des Clusters einer breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können und andererseits auch darüber hinaus den stattfindenden Diskurs über Potentiale und Grenzen der Technisierung und Digitalisierung in der Pflege sichtbar zu machen. Unter dem diesjährigen Motto „Technologie bewegt Pflege“ hatten die Teilnehmer*innen zwei Tage lang Zeit ein großes und vielfältiges Angebot wahrzunehmen. Vorträge und Postersession aus Wissenschaft und Praxis; eine Industrieausstellung mit vielversprechenden Pflegetechnologien; ein Innovationswettbewerb und eine aufwendige Fotoausstellung (Ein Teil Von Mir).

Es freute uns sehr, dass durch die Teilnehmer*innen darüber hinaus neue Vernetzungen, lösungsorientierte Diskussionen und belebende Impulse zwischen Praxis, Wissenschaft und Wirtschaft stattfinden konnten – gerade dieser wichtige und wertvolle Austausch war in den Jahren der Pandemie und dem notwendigen Verzicht auf analoge Formate stark eingeschränkt und auch die durchweg positive Resonanz des Fachpublikums trägt diesem Punkt Rechnung.

Weitere Informationen zur 5. Clusterkonferenz als auch den Abstractband der einzelnen Beiträge finden Sie hier.


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