{"id":3324,"date":"2021-03-12T09:11:12","date_gmt":"2021-03-12T08:11:12","guid":{"rendered":"https:\/\/d491312.online-server.cloud\/imtt2\/?p=3324"},"modified":"2023-09-30T10:55:56","modified_gmt":"2023-09-30T08:55:56","slug":"imtt-startet-das-projekt-digitale-technologien-fuer-die-versorgung-von-menschen-mit-demenz-didem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ext.mensch-technik-teilhabe.de\/imtt\/2021\/03\/12\/imtt-startet-das-projekt-digitale-technologien-fuer-die-versorgung-von-menschen-mit-demenz-didem\/","title":{"rendered":"IMTT startet das Projekt Digitale Technologien f\u00fcr die Versorgung von Menschen mit Demenz (DIDEM)"},"content":{"rendered":"<div class=\"c-section\">\n<p><strong>Ein interdisziplin\u00e4rer Forschungsverbund der Hochschule Furtwangen entwickelt und evaluiert in den n\u00e4chsten drei Jahren digitale L\u00f6sungsans\u00e4tze, mit denen die Versorgung von Menschen mit Demenz verbessert werden soll. Das Projekt wird mit rund einer Million Euro durch die Carl-Zeiss-Stiftung gef\u00f6rdert.<\/strong><\/p>\n<p>In Deutschland sind etwa 1,7 Millionen Menschen von Demenz betroffen. Die Pflege von Menschen mit Demenz ist f\u00fcr Angeh\u00f6rige mit hohen psychischen, sozialen und emotionalen Belastungen verbunden. In der Betreuung und Pflege von demenziell erkrankten Menschen k\u00f6nnten bedarfsgerechte technische L\u00f6sungen einen wertvollen Beitrag leisten. In der Versorgungspraxis spielen technische Unterst\u00fctzungssysteme bisher aber kaum eine Rolle. Im Projekt DIDEM (Digitale Technologien f\u00fcr die Versorgung von Menschen mit Demenz) sollen daher neue Ans\u00e4tze zum Einsatz digitaler Technologien in der Versorgung von Menschen mit Demenz entwickelt und erprobt werden. Dabei steht die Lebensqualit\u00e4t der Betroffenen und ihrer Angeh\u00f6rigen im Fokus.<\/p>\n<p>Zwei Teilprojekte befassen sich dabei mit der sozialen Betreuung und Aktivierung von Menschen mit Demenz. Hierf\u00fcr werden klang- und musikbezogene interaktive Systeme entwickelt, die z.B. auch bei Verlust der verbalen Kommunikationsf\u00e4higkeit eine soziale Interaktion f\u00f6rdern k\u00f6nnen. Auch wird untersucht, wie KI-gest\u00fctzte L\u00f6sungen Angeh\u00f6rigen und professionellen Betreuungskr\u00e4ften dabei helfen k\u00f6nnen, geeignete digitale Inhalte (Bilder, Filme, Musik) zur individuellen Aktivierung von Menschen mit Demenz zu identifizieren und auf die jeweilige Betreuungssituation abgestimmt zu nutzen. Ein weiteres Teilprojekt besch\u00e4ftigt sich mit der Entwicklung eines digitalen Coaches zur Unterst\u00fctzung von pflegenden Angeh\u00f6rigen, der als Chatbot \u00fcber die reine Wissensvermittlung hinaus auch eine individuelle Beratung, emotionale Unterst\u00fctzung sowie Interventionen zur Verhaltens\u00e4nderung bietet. Die technischen Entwicklungsprojekte werden in einem pflegewissenschaftlichen Begleitprojekt unterst\u00fctzt, welches dar\u00fcber hinaus forschungsmethodische Fragestellungen insbesondere zur Einbindung von Menschen mit Demenz und ihrer Angeh\u00f6riger als Co-Designer digitaler L\u00f6sungen untersucht.<\/p>\n<p>Am Projekt beteiligt sind die Professoren Peter K\u00f6nig und Christophe Kunze vom Institut Mensch, Technik, Teilhabe (IMTT) in der Fakult\u00e4t Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft, Professor Christoph Reich vom Institut f\u00fcr Data Science, Cloud Computing und IT-Sicherheit (IDACUS) in der Fakult\u00e4t Informatik, und Professor Norbert Schnell von der Fakult\u00e4t Digitale Medien. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit mehreren assoziierten Praxis- und Transferpartnern aus der Region durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein interdisziplin\u00e4rer Forschungsverbund der Hochschule Furtwangen entwickelt und evaluiert in den n\u00e4chsten drei Jahren digitale L\u00f6sungsans\u00e4tze, mit denen die Versorgung von Menschen mit Demenz verbessert werden soll. 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